Merk­ma­le: Die Kreuz­ot­ter erreicht eine Gesamt­län­ge von bis zu 90 cm. Meist wer­den jedoch Län­gen von 50 — 60 cm erreicht, wobei die Weib­chen grö­ßer wer­den als die Männ­chen. Der Kör­per ist mäßig gedrun­gen mit kur­zem Schwanz. Der Kopf ist gut abge­setzt mit senk­rech­ten Pupil­len. Der Schwanz endet in einer hor­ni­gen Spit­ze. Die Rücken­schup­pen sind deut­lich gekielt.
Die Fär­bung der Kreuz­ot­ter vari­iert erheb­lich. Die Fär­bung der Ober­sei­te reicht bei Männ­chen von fast weiß über sil­ber, grau, asch­grau, grün­grau, braungrau bis zu gelb­braun und bei Weib­chen von sand­gelb über gelb­rot, rost- oder kup­fer­far­ben bis dun­kel­braun. Außer­dem gibt es bei bei­den Geschlech­tern schwar­ze Tie­re. Das Zick­zack­band auf dem Rücken und die seit­li­chen Fle­cken­rei­hen sind bei Männ­chen schwärz­lich und scharf abge­setzt, bei den Weib­chen dage­gen bräun­lich und weni­ger deut­lich von der Grund­far­be abge­ho­ben. Mela­nis­ti­sche Exem­pla­re sind nicht sel­ten und kön­nen auch eine schwar­ze Iris besit­zen.


Lebens­raum und Ver­brei­tung:
Die Kreuz­ot­ter ist in wei­ten Tei­len Euro­pas ver­brei­tet. Das Ver­brei­tungs­ge­biet reicht von 69° n.Br in Finn­land, über NW-Frank­reich und Groß­bri­tan­ni­en (fehlt in Irland) im Wes­ten, Nord­ita­li­en und nörd­li­che Bal­kan­halb­in­sel  im Süden und über S‑Sibirien und das gemä­ßig­te M‑Asien bis ein­schließ­lich Sacha­lin.
Sie besie­delt ein brei­tes Spek­trum an Bio­to­pen, wie Wald­rän­der, Wald­lich­tun­gen, Hei­de­ge­bie­te, Moo­re, Feucht­wie­sen, gestrüp­prei­che Kanal- und Bahn­däm­me, Stein­brü­che, Kies- und Ton­gru­ben. Die Höhen­ver­brei­tung reicht bis 3000 m NN.
Die Kreuz­ot­ter ist über­wie­gend tagak­tiv, aber auch däm­mungs- und nacht­ak­tiv. Sie ernährt sich haupt­säch­lich von Klein­säu­gern, Frö­schen und Eidech­sen. Jung­tie­re bevor­zu­gen juve­ni­le Braun­frö­sche und Wald­ei­dech­sen. Kreuz­ot­tern töten ihre Beu­te durch ihr Gift. Nach dem Biss ver­harrt die Otter kurz und ver­folgt die Beu­te dann anhand der Duft­spur. Die ver­en­de­te Beu­te wird dann mit dem Kopf zuerst im gan­zen ver­schlun­gen. Die Männ­chen tra­gen Kom­ment­kämp­fe aus. Die Art ist ovo­vi­vi­par und es wer­den 5–25 Jung­tie­re abge­setzt.

Quel­le: www.amphibienschutz.de

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