Merk­ma­le Adul­te: Grö­ße der Männ­chen und Weib­chen 35 bis 55 mm. Ober­sei­te grau­braun, oft mit ver­wa­sche­nen, hel­len Fle­cken. Unter­sei­te inklu­si­ve Arme und Bei­ne grau­blau bis schwarz­blau mit auf­fal­len­den hell­gel­ben bis oran­gen Fle­cken, die meist mehr als die Hälf­te der Unter­sei­te ein­neh­men. Gedrun­ge­ner Kör­per, Schnau­ze gerun­det, Pupil­le herz­för­mig, Trom­mel­fell nicht sicht­bar. Ober­sei­te mit zahl­rei­chen War­zen.

Rufe: Männ­chen rufen im Was­ser nicht sehr laut (dump­fe, aber melo­diö­se ‚uh … uh … uh” — Rufe).

Lar­ven: Der obe­re Flos­sen­saum reicht höchs­tens bis zur Rumpf­mit­te. Schwanz­ende abge­run­det. Gesamt­län­ge bis 55 mm.

Laich:
Die Eier wer­den in locke­ren Klümp­chen von 2 — 30 Eiern an ins Was­ser hän­gen­de Gras­hal­me oder oft auch an über­schwemmt Land­pflan­zen gehef­tet. Die Eier sind auf der Ober­sei­te mit­tel­braun, am unte­ren Pol hell­braun und mes­sen im Durch­mes­ser 1,5 — 2 mm.

Lebens­raum und Ver­brei­tung:
Die Gelb­bau­chun­ke gehört zu den Amphi­bi­en mit enger Bin­dung an den Lebens­raum Was­ser. Ursprüng­lich war die Art ein typi­scher Bewoh­ner der Bach- und Fluß­au­en. Sie besie­del­te hier die im Zuge der Auen­dy­na­mik ent­stan­de­nen tem­po­rä­ren Klein­ge­wäs­ser.
Als Ersatz­ha­bi­ta­te bevor­zugt sie tem­po­rä­re Klein- und Kleinst­ge­wäs­ser wie Trak­tor­spu­ren, Pfüt­zen und klei­ne Was­ser­grä­ben, die meist vege­ta­ti­ons­los sind und somit frei von kon­kur­rie­ren­den Arten und Fress­fein­den. Durch die schnel­le Erwär­mung der Klein­ge­wäs­ser ist eine schnel­le Ent­wick­lung des Laichs und der Lar­ven gewähr­leis­tet.
Man fin­det die­se Pio­nier­art heu­te häu­fig in Stein­brü­chen oder Kies­gru­ben sowie auf Trup­pen­übungs­plät­zen.
Die gro­ße Mobi­li­tät der Jung­tie­re bedingt eine schnel­le Besied­lung von neu ent­se­hen­den Lebens­räu­men. An Land suchen die Gelb­bau­chun­ken Ver­ste­cke unter Stei­nen, totem Holz und in Lücken- und Spal­ten­sys­te­men von Fel­sen auf. Die Gelb­bau­chun­ke ist ein Bewoh­ner des Berg- und Hügel­lan­des, in den Mit­tel­ge­birgs­la­gen Mit­tel- und Süd­deutsch­lands ver­brei­tet.

Laich­ge­wäs­ser:
alle Arten ste­hen­der sowie schwach flie­ßen­der Gewäs­ser, auch Pfüt­zen und was­ser­ge­füll­te Fahr­spu­ren

Fort­pflan­zung:
Laich­zeit von Mai bis Juni, die Eier wer­den in klei­nen Bal­len von 2 — 30 Eiern an Was­ser­pflan­zen gehef­tet

Quel­le: www.amphibienschutz.de

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