Mbunas - Die Korallenfische des Süßwassers
In diesem Bericht möchten wir besonders die Mbuna-Cichliden aus dem Malawisee, die auch als Korallenfische des Süßwassers bezeichnet werden ans Herz legen, da diese bedingt durch die Farbenpracht einem Seewasseraquarium in nichts nachstehen. Diese Barsche leben im knapp 600 km langen Malawisee, der mit Wassertiefen von mehr als 700 m und den sandigen, teils felsigen Zonen in den Uferbereichen diesen Fischen einen korallenähnlichen Lebensraum bietet.
Die meisten dieser Barsche werden im Schnitt 8-12 cm groß so das selbst Aquarien ab 80 cm für kleinere Arten geeignet sind, somit praktisch gerade für Neulinge auf dem Gebiet der Aquaristik ein interessanter "Anfängerfisch". In der Natur ernähren sich diese von Algen die auf Steinen wachsen und daher sind für die Fütterung im Aquarium nur Produkte geeignet die auf vegetarischer Basis sind. Bei Temperaturen von 25-27°C, einem pH-Wert von 7,5-8,5 und einer Karbonathärte von 5-8 lassen sich diese Tiere recht einfach pflegen.
Da die Mbuna-Cichliden weniger Stressempflindlich sind und selbst das Klopfen kleiner Kinder an die Scheibe eher verkraftet wird gelten diese als realtiv robust und daher gerade auch für Familien geeignet.
Gerade die Blautöne dominieren die Färbung der meisten Arten der Mbunas. Aber auch schöne gelbe, orangene oder gar rote Arten sind dort zu finden. Dadurch ist es dem Aquarianer möglich, ein recht buntes Aquarium sein Eigen zu nennen. Man darf aber nicht den Fehler machen und denken das man jedes beliebiges Tier zusammensetzen darf. Manche Arten können bedingt durch Größe, Verhalten und Revierbildung auch schwächere unterdrücken und so kann es zu Unfrieden im Becken kommen. Hier sollte man sich auch jedem Fall in einem auf afrikanische Fische spezialisiertem Geschäft beraten lassen da es für einen Laien kaum möglich ist, dieses sehr umfangreiche Kapitel tiergerecht zu vermitteln. Ein Fachmann kann Auskunft über die Herkunft der Tiere geben, denn leider werden im Handel sehr viele Kreuzungen angeboten die kaum noch etwas mit der natürlichen Färbung und Körperform der "Wilden" aus dem Malawisee zu tun haben. Vor allem das angeborene Brutverhalten ist bei diesen Verkreuzungen kaum noch vorhanden.
Entgegen der landläufigen Meinung das Barsche stets das ganze Aquarium umgraben sind diese Barsche, sofern genügend Verstecke im Becken sind kaum am Bodengrund interessiert. Vielmehr die Einrichtungsgegenstände wie Lochgestein, Javafarne und Anubiaspflanzen wecken die Aufmerksamkeit der Tiere da diese dort Reviere bilden in denen es auch zu Nachwuchs kommen kann.
Die Männchen versuchen stets die weiblichen Tiere anzubalzen und zeigen dadurch bedingt die tollsten Farben. Oft wird tagelang versucht die erhoffte Partnerin ins eigene Revier zu locken das gegen Artgenossen manchmal hartnäckig verteidigt wird. Doch irgendwann kommt es schließlich zur Paarung. Die Weibchen nehmen nach der Eiablage das Gelege ins Maul und brüten diese einige Wochen aus. Erst wenn die Jungfische ausgeschlüpft sind, spuckt das Muttertier diese ins Wasser. In ruhigeren Aquarien kann man sogar beobachten das bei Gefahr das Weibchen die kleinen wieder ins Maul aufnimmt um den Nachwuchs vor dem Räuber zu schützen. Daher stammt auch der Begriff "Maulbrüter".
Wer Spaß an diesen farbenprächtigen Fischen hat, sollte sich zuerst ein wenig damit beschäftigen und ein Fachgeschäft aufsuchen um von Grund auf alles möglichst richtig zu machen. Denn nur wenn man den Tieren einen natürlichen Lebensraum bietet, findet man auf Dauer Gefallen an ihnen.
Die meisten dieser Barsche werden im Schnitt 8-12 cm groß so das selbst Aquarien ab 80 cm für kleinere Arten geeignet sind, somit praktisch gerade für Neulinge auf dem Gebiet der Aquaristik ein interessanter "Anfängerfisch". In der Natur ernähren sich diese von Algen die auf Steinen wachsen und daher sind für die Fütterung im Aquarium nur Produkte geeignet die auf vegetarischer Basis sind. Bei Temperaturen von 25-27°C, einem pH-Wert von 7,5-8,5 und einer Karbonathärte von 5-8 lassen sich diese Tiere recht einfach pflegen.
Da die Mbuna-Cichliden weniger Stressempflindlich sind und selbst das Klopfen kleiner Kinder an die Scheibe eher verkraftet wird gelten diese als realtiv robust und daher gerade auch für Familien geeignet.
Gerade die Blautöne dominieren die Färbung der meisten Arten der Mbunas. Aber auch schöne gelbe, orangene oder gar rote Arten sind dort zu finden. Dadurch ist es dem Aquarianer möglich, ein recht buntes Aquarium sein Eigen zu nennen. Man darf aber nicht den Fehler machen und denken das man jedes beliebiges Tier zusammensetzen darf. Manche Arten können bedingt durch Größe, Verhalten und Revierbildung auch schwächere unterdrücken und so kann es zu Unfrieden im Becken kommen. Hier sollte man sich auch jedem Fall in einem auf afrikanische Fische spezialisiertem Geschäft beraten lassen da es für einen Laien kaum möglich ist, dieses sehr umfangreiche Kapitel tiergerecht zu vermitteln. Ein Fachmann kann Auskunft über die Herkunft der Tiere geben, denn leider werden im Handel sehr viele Kreuzungen angeboten die kaum noch etwas mit der natürlichen Färbung und Körperform der "Wilden" aus dem Malawisee zu tun haben. Vor allem das angeborene Brutverhalten ist bei diesen Verkreuzungen kaum noch vorhanden.
Entgegen der landläufigen Meinung das Barsche stets das ganze Aquarium umgraben sind diese Barsche, sofern genügend Verstecke im Becken sind kaum am Bodengrund interessiert. Vielmehr die Einrichtungsgegenstände wie Lochgestein, Javafarne und Anubiaspflanzen wecken die Aufmerksamkeit der Tiere da diese dort Reviere bilden in denen es auch zu Nachwuchs kommen kann.
Die Männchen versuchen stets die weiblichen Tiere anzubalzen und zeigen dadurch bedingt die tollsten Farben. Oft wird tagelang versucht die erhoffte Partnerin ins eigene Revier zu locken das gegen Artgenossen manchmal hartnäckig verteidigt wird. Doch irgendwann kommt es schließlich zur Paarung. Die Weibchen nehmen nach der Eiablage das Gelege ins Maul und brüten diese einige Wochen aus. Erst wenn die Jungfische ausgeschlüpft sind, spuckt das Muttertier diese ins Wasser. In ruhigeren Aquarien kann man sogar beobachten das bei Gefahr das Weibchen die kleinen wieder ins Maul aufnimmt um den Nachwuchs vor dem Räuber zu schützen. Daher stammt auch der Begriff "Maulbrüter".
Wer Spaß an diesen farbenprächtigen Fischen hat, sollte sich zuerst ein wenig damit beschäftigen und ein Fachgeschäft aufsuchen um von Grund auf alles möglichst richtig zu machen. Denn nur wenn man den Tieren einen natürlichen Lebensraum bietet, findet man auf Dauer Gefallen an ihnen.

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