Hilfe die Algenplage schlägt zu!!!

Das häufigste Problem im Aquarium sind Algen die meist innerhalb kurzer Zeit sehr lästig werden können. Die Ursachen dafür sind sehr verschieden. Früher hat man dies zunächst auf die falsche Beleuchtung und zu hohe Nitratwerte geschoben. Man muss jedoch wissen das es sehr viele unterschiedliche Algenarten gibt die spezielle Methoden erforden um diese wieder los zu werden. Hier ein kleiner Überblick über die tatsächlichen Ursachen:


* Falscher Standort des Aquariums. Das Becken sollte nie neben oder gegenüber eines Fensters stehen, da so Sonnenlicht eindringt und Algenwuchs begünstigt.

* Leuchtmittel sind zu alt. Handelsübliche Leuchtstoffröhren müssen nach 9-10 Monaten getauscht werden, da diese dann nur noch einen Bruchteil der Lichtintensität besitzen. Bei neueren T5-Röhren nach max. 12 Monaten.

* Falsche Leuchten. Hier gilt die Regel "Kellerleuchten gehören niemals über ein Aquarium!" In der Aquaristik gibt es speziell auf Pflanzenwuchs abgestimmte Leuchtstoffröhren die nur wenig bis gar keine Algenprobleme fördern.

* Phosphate. Phosphate gelangen über minderwertige Futtersorten, falschen Kies oder Nährboden sowie ungeeignete Düngemittel in das Wasser. Phosphat ist der Hauptgrund für Algenwuchs jeglicher Art! Dies sollte wöchentlich geprüft werden.

* Silikate. Silikat findet man in verschiedenen Naturkies- sowie Gesteinssorten. Sogar im Leitungswasser kann dies enthalten sein. Dies fördert lästige braune oder dunkelgrüne Schmieralgen die sich an die Scheibe oder flächendeckend auf den Kies bis hin zum gesamten Aquarium bilden.

* Nitrat. Nitrat ist der bekannteste Auslöser für Algenwuchs, jedoch spielen Phosphat und Silikat eine größere Rolle. Dennoch sollte der Nitratgehalt dauerhaft nicht über 20 mg/L steigen.

So bekommen Sie die Algen in den Griff...

Auf keinen Fall macht es Sinn mit irgendwelchen Algenmitteln rum zu hantieren, da man so nur die Symptome bekämpft und nicht die Ursache. Wichtiger ist es, herauszufinden warum die Algen wachsen. So lässt sich gezielt und effizient das Problem lösen. Vor allem kommen so keine Fische zu Schaden.

Bei Fish and More bieten wir hier einen umfangreichen Service an. Sollten Sie einmal Algen in Ihrem Aquarium entdecken, so warten Sie bitte nicht zu lange, sondern kommen möglichst direkt vorbei. Um eine möglichst genaue Diagnose stellen zu können benötigen wir folgende Dinge:

* 0,5 Liter Wasserprobe in einem sauberen Gefäß (keine Getränkefläsche oder Gurkenplas)
* 2-3 aktuelle Bilder des Aquariums
* Aufstellung welche Futtersorten und Pflegemittel verwendet werden, sowie Angaben zu den Leucht-mitteln sowie des Filters
* Probe vom Aquarienkies

Aus diesen Informationen sowie den Testergebnissen finden wir schnell und genau den Grund des Problems und erstellen einen Plan für Sie um die Algen dauerhaft los zu werden.

Ideen, Fragen & Anregungen

Kommentar von Natascha Würden | 21.07.2009
Hallo

Ich habe in meinem Aquarium seit einigen Monaten ein großes Problem mit Braunalgen und habe jetzt beschlossen, ein komplett neues Becken einzurichten. In meinem jetzigen habe ich nur noch 3 schnecken und eine Brokatbarbe. Gibt es Risiken, die Braunalgen auch im neuen Becken zu haben, wenn ich den Fisch darin einsetze? Wenn ja wie kann ich dies verhindern und wo bringe ich den Fisch unter (das Becken muss ja nach Bepflanzung erst einmal eine Woche stehen..) ?
Vielen Dank im Voraus,
Natascha Würden


Antwort: Wir könnten Ihnen anbieten die verbliebenen Tiere eine Woche bei uns in Quarantäne zu setzen. So kann sicher nichts passieren. Hier ist es jedoch ratsam bei einem Neustart möglichst von Anfang an die Wasserwerte optimal zu gestalten. Hier helfen wir gerne. Am besten kommen Sie einfach mal vorbei.
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Was ist die Summe aus 6 und 7?*

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