Schaum auf der Teichoberfläche

In den Sommermonaten kommt es bei Garten- und Koiteichen oft zu teils starker Schaumbildung auf der Wasseroberfläche. Insbesondere dort, wo Wasser aus einem Bauchlauf, Filteranlage oder Fontäne auf die Oberfläche trifft. Im manchen Fällen kann dies so heftig sein, dass große Teile der Oberfläche von Schaum belegt sind. Durch die Wasserbewegung/-umwälzung entsteht der Schaum. Man kann das auch schon mal bei der Meeresbrandung beobachten, dass Schaumränder am Ufer entstehen.Für die Fische und Lebewesen im Teich ist dies ungefährlich. Lediglich die Optik des Teiches leidet unter diesem Problem.
Der Schaum kann von folgenden Faktoren ausgelöst werden:

* Starke Fütterung während der sonnigen Jahreszeit bringt große Mengen an Eiweiß in den Teichkreislauf. Dieses Eiweiß wird von den Bakterien nur sehr schlecht abgebaut. Vor allem minderwertige Futtermittel sind sehr stark mit Eiweiß belastet. Insbesondere Sticks und Flocken erhöhen das Schaumproblem. Ein hochwertiges Koifutter trägt weniger zur Schaumbelastung bei.
* Kalkhaltige Steine können bei einem Anstieg der Säurekonzentration (niedriger pH-Wert) ebenfalls Schaum bilden. Das resultiert aus einem Auflösen der Steinoberfläche.
* Blütenstaub, vor allem im Frühjahr, kann auch eine Schaumbildung auslösen.

Wie bekommt man diesen Schaum weg?

In den meisten Fällen bildet sich der Schaum mit der Zeit von selbst weg. Beschleunigen lässt sich dies durch Teilwasserwechsel oder mittels eines Eiweißabschäumers. Eiweißabschäumer werden überwiegend bei Seewasseraquarien eingesetzt, sind jedoch auch für Teiche erhältlich. Diese Maßnahme ist jedoch in den meisten Fällen total überflüssig. Ein größerer Wasserwechsel kann dieses Problem auch reduzieren oder gar abstellen. Sofern ein Oberflächenabsauger (Skimmer) installiert ist, wird der Schaum sowieso abgesaugt, so dass die Wasseroberfläche weniger mit Schaum belegt ist.

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