Weißpünktchenkrankheit - Ichthyphtirius multifiliis

Ichthyo unter dem Mikroskop: Hier direkt 2 nebeneinander.

Erkennung: Sofern man bei Koi oder anderen Teichfischen weiße Pünktchen entdeckt, handelt es sich um einen Befall mit Ichthyophtirius multifiliis (kurz: Ichthyo). Diese treten meist zunächst in den Flossenbereichen auf und breiten sich innerhalb weniger Tage auf dem gesamten Körper aus. Nach etwa 5 Tagen kann es bereits zu den ersten Verlusten durch diese Krankheit kommen.
Unter dem Mikroskop betrachtet ist er durch typische Drehbewegungen gut zu erkennen. Es ist ratsam, direkt nach dem Entdecken dieses Krankheitsbildes Medizin in den Teich zu geben, da dann die Heilungschance sehr hoch ist.
Herkunft: Weiße Pünktchen entstehen in den meisten Fällen durch Streß oder schlechte Hälterungsbedingungen. Gerade nach einem Transport (neue Fische!), größeren Reinigungs-aktionen im Gartenteich oder durch Mangelerscheinungen tritt diese Erkrankung auf. Das klassische "Einschleppen" dieser Krankheit gibt es eher selten, da jeder Fisch eine Vielzahl von Parasiten und Krankheitskeimen mit sich rumschleppt. Solange aber das Imunsystem stark genug ist, passiert dem Tier nichts. Daher sollte man seine Fische stets abwechslungsreich ernähren und Streß nach möglichkeit vermeiden. 
Ichthyo kann auch durch den Besuch von Tieren hervor gerufen werden. Wasservögel oder Amphibien können diese aus anderen Gewässern, sozusagen huckepack, mitbringen.
Vermehrung: Der Ichthyo setzt sich auf die Fischhaut und frisst sich in die äussere Hautschicht. Dort saugt er wie viele andere Parasiten Blut und ernährt sich von dem Hautgewebe. Ist er ausreichend gesättigt, löst er sich vom Wirt und fällt als Zyste auf den Teichboden. Durch rasche Zellteilung bilden sich in dieser Zyste bis zu tausende Schwärmer. Diese Schwärmer verlassen dann die Zyste und suchen sich einen Wirt. Finden diese innerhalb 48 Stunden keinen Fisch, so sterben die Schwärmer ab. Haben die Schwärmer jedoch einen neuen Wirt gefunden, geht die Vermehrung wieder von vorne los. 
Über die Wintermonate ist der Ichthyo inaktiv. Bei steigenden Temperaturen beschleunigt sich dessen Lebenszyklus erheblich. In warmem Teichwasser kann ein Ichthyo innerhalb 3-4 Tagen einen kompletten Zyklus vollenden, wodurch er sich rasant vermehrt.
Die dauerhafte Verwendung eines ausreichend starkem Oase UVC-Geräts wirkt vorbeugend und reduziert das Risiko eines solchen Befalls, da die UVC-Strahlung die Ichthyo-Schwärmer abtötet.
Krankheitsbild:
Im Anfangsstadium klemmen die Fische meist die Flossen. Nach 1-2 Tagen werden die Fische zunehmend scheu und scheuern sich an Gegenständen, Folie oder Pflanzen, springen gar aus dem Wasser. So versucht der Fisch den Parasit los zu werden. Die Fische stellen bei massivem Befall die Nahrungsaufnahme ein, halten sich an der Wasseroberfläche bei Wassereinläufen auf, oder liegen regungslos auf dem Teichboden. Durch die schnelle Vermehrung des Ichtyho ist schnell der ganze Besatz befallen. In späteren Stadien ist der Ichtyho durch den starken Befall gut mit dem Auge sichtbar. Zudem sondert der Fisch verstärkt Schleim ab, was zu einem Weißfärben der Haut führt.
Diese Begleiterkrankungen können auch durch Verletzungen entstehen, die sich der Fisch beim Versuch die Parasiten abzuschütteln (Scheuern oder Springen), selbst zufügt.
Behandlung: Wir empfehlen die Verwendung von Sera Omnisan. In hartnäckigen Fällen oder beim gleichzeitigen Auftreten von weiteren Erkrankungen, bitte Sera Omnipur verwenden. Während der Behandlung bitte das UVC-Gerät ausschalten und die Medikamente möglichst immer abends zugeben, da diese teilweise durch Sonneneinwirkung zerfallen würden und somit ein Teil der Wirkung verloren geht.

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Gegen Verpilzungen und Parasiten im Gartenteich. Stark schwankende Temperaturen und Überbesatz schwächen die Abwehrkraft gegen Infektionen.
Sera Pond Omnisan bekämpft die Parasiten und vernichtet Pilzsporen sofort. Es ist fisch- und pflanzenfreundlich.
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Bakterielle Infektionen, Flossenfäule, Verpilzung (Saprolegnia, Achlya), Hauttrübungen (Costia, Chilodonelia), Trichodina, Oodinium, Kiemen- und Hautwürmer (Dactylogyrus oder Gyrodactylus), äußere Verletzungen und Wunden.

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