Ankerwurm (Lernaea)
Erkennung: Ankerwürmer ähneln optisch betrachtet einem Wurm - daher auch die Bezeichnung. Eigentlich ist Lernaea ein Krebstier. Auf der Fischhaut sieht dieser Parasit aus wie eine abstehende Schnur.
Herkunft: Ankerwürmer werden meist durch Wildfische eingeschleppt. Auch durch wild gefangenes Lebendfutter, Teichmuscheln, oder einen natürlichen Bachzulauf kann diesen Parasit in den Teich gelangen. Teichpflanzen die aus der Natur entnommen werden, können ebenfalls diesen Parasit einschleppen.
Lernaea kann auch durch den Besuch von Tieren hervor gerufen werden. Wasservögel oder Amphibien können diese aus anderen Gewässern, sozusagen huckepack, mitbringen.
Vermehrung: Weibliche Lernaea besitzen Eiersäcke. Sind die Eier gereift, entlässt das Weibchen diese ins Wasser. Dort schlüpfen dann die neuen Larven. Um sich entwickeln und weiter vermehren zu können, müssen die Larven innerhalb weniger Tage einen neuen Wirt finden. Ansonsten sterben diese.
Krankheitsbild: Die Symptome sind identisch wie bei anderen parasitären Erkrankungen. Die Fische sind meist scheu und scheuern sich an Gegenständen, Folie oder Pflanzen, springen gar aus dem Wasser. So versucht der Fisch den Parasit los zu werden. Im fortgeschrittenen Stadium magern befallene Fische sogar ab, nachdem diese mehr und mehr die Nahrungsaufnahme verweigern. Generell sind Ankerwürmer nicht so gefährlich wie andere Hautparasiten. Erst bei einem starken Befall wird es für einen Fisch gefährlich.
Der Ankerwurm sticht in die Haut der Fische um sich von dieser zu ernähren. So entstehen unter Umständen auch größere Wunden. Diese Wunden infizieren sich oft zusätzlich mit Bakterien und Pilzen. Dann spricht man von Sekundärinfektionen.
Diese Begleiterkrankungen können auch durch Verletzungen entstehen, die sich der Fisch beim Versuch die Lernaea abzuschütteln (Scheuern oder Springen), selbst zufügt.
Behandlung: Wir empfehlen die Verwendung von Sera Argulol. Einzelne Parasiten können auch mit einer Pinzette entfernt werden, jedoch ist es dennoch notwendig, den ganzen Teich zu behandeln, um auch die im Wasser schwärmenden Ankerwürmer abzutöten.
Sera Argulol
Die Bekämpfung von Karpfenläusen und sonstigen parasitischen Krebsen wie Ankerwürmern (Lernaea) oder anderen Copepoden (z.B. Ergasilus) war bisher nur mit verschreibungspflichtigen oder giftigen Wirkstoffen möglich. Die Parasiten schaden dem Fisch nicht nur direkt durch das Blutsaugen, sondern können auch andere Krankheitserreger übertragen.
Mit Sera Med Professional Argulol gibt es nun ein frei verkäufliches und hochwirksames Präparat: Es basiert auf einer Wirkstoffkombination aus Emamectinbenzoat und Denatoniumbenzoat. Das Heilmittel erfasst nicht nur gerade saugende Parasiten, sondern auch frei schwimmende Krebstiere. Bereits nach 24 Stunden ist die Behandlung abgeschlossen; zur Erfassung zwischenzeitlich geschlüpfter Parasiten ist eine Wiederholung nach 3 Wochen sinnvoll.
Besonders angenehm für Teichbesitzer: Nach der Anwendung ist kein Wasserwechsel erforderlich, der vor allem bei größeren Anlagen immer mit erheblichem Aufwand verbunden ist!
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