Costia - Ichthyobodo necator

Costia sehr stark vergrößert. Bei kleineren Vergrößerungen ist der Punkt wesentlich dunkler

Erkennung: Costia ist ein Einzeller und durch die winzige Größe mit bloßem Auge bei Koi oder anderen Teichfischen nicht erkennbar. Hier muss man einen Schleimhautabstrich machen und dann mittels mikroskopischer Untersuchung eine genaue Diagnose treffen. Unter dem Mikroskop sieht Costia aus wie sich bewegende schwarze, rundliche Flecken. Oft sieht man haufenweise dieser kleinen Punkte, die sich entweder alle in eine Richtung bewegen oder auch kreuz und quer verteilt sind. 
Es ist ratsam, direkt nach dem Entdecken dieses Krankheitsbildes Medizin in den Teich zu geben, da dann die Heilungschance sehr hoch ist.
Herkunft: Costia-Erkrankungen entstehen wie bei anderen Ektoparasiten in den meisten Fällen durch Streß oder schlechte Hälterungsbedingungen. Gerade nach einem Transport (neue Fische!), größeren Reinigungsaktionen im Gartenteich oder durch Mangelerscheinungen tritt diese Erkrankung auf. Das klassische "Einschleppen" dieser Krankheit gibt es eher selten, da jeder Fisch eine Vielzahl von Parasiten und Krankheitskeimen mit sich rumschleppt. Solange aber das Immunsystem stark genug ist, passiert dem Tier nichts. Daher sollte man seine Fische stets abwechslungsreich ernähren und Streß nach Möglichkeit vermeiden. 
Costia kann auch durch den Besuch von Tieren hervor gerufen werden. Wasservögel oder Amphibien können diese aus anderen Gewässern, sozusagen huckepack, mitbringen.
Vermehrung: Costia setzt sich wie Ichthyo auf die Fischhaut und frisst sich in die äussere Hautschicht. Dort saugt er wie viele andere Parasiten Blut und ernährt sich von dem Hautgewebe.
Costia kann sogar in sehr kaltem Wasser aktiv sein. Bereits ab 2°C fängt er an munter zu werden. Er überlebt nicht nur auf einem Wirtstier, sondern auch frei schwimmend im Wasser.
Bei steigenden Temperaturen beschleunigt sich dessen Lebenszyklus erheblich. In warmem Teichwasser kann Costia sich sehr rasant vermehren.
Die dauerhafte Verwendung eines ausreichend starkem Oase UVC-Geräts wirkt vorbeugend und reduziert das Risiko eines solchen Befalls, da die UVC-Strahlung die Costia-Parasiten abtötet.
Krankheitsbild:
Im Anfangsstadium klemmen die Fische meist die Flossen. Die Fische werden zunehmend scheu und scheuern sich an Gegenständen, Folie oder Pflanzen, springen gar aus dem Wasser. So versucht der Fisch den Parasit los zu werden. Die Fische stellen bei massivem Befall die Nahrungsaufnahme ein, halten sich an der Wasseroberfläche bei Wassereinläufen auf, oder liegen regungslos auf dem Teichboden.
Der Fisch reagiert auf den Costiabefall mit einer starken Schleimabsonderung. Dies tritt auch bei anderen Ektoparasiten wie. z.B. Ichtyho auf. Bei einem starken Befall können einzelne Hautpartien sogar gerötet sein oder sich gar erste offene Wunden bilden. Die Flossen sind ebenfalls oft gerötet. Durch Verletzungen, die sich der Fisch beim Scheuern/Springen zufügt, entstehen teils auch Sekundärerkrankungen/Infektionen.
Behandlung: Wir empfehlen die Verwendung von Sera Omnisan. In hartnäckigen Fällen oder beim gleichzeitigen Auftreten von weiteren Erkrankungen, bitte Sera Omnipur verwenden. Während der Behandlung bitte das UVC-Gerät ausschalten und die Medikamente möglichst immer abends zugeben, da diese teilweise durch Sonneneinwirkung zerfallen würden und somit ein Teil der Wirkung verloren geht.

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Gegen Verpilzungen und Parasiten im Gartenteich. Stark schwankende Temperaturen und Überbesatz schwächen die Abwehrkraft gegen Infektionen.
Sera Pond Omnisan bekämpft die Parasiten und vernichtet Pilzsporen sofort. Es ist fisch- und pflanzenfreundlich.
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