Gesunde Ernährung hilft um Krankheiten zu vermeiden
Die meisten Zierfische benötigen für eine gesunde Ernährung folgende Bestandteile im Futter:
1. Kohlenhydrate:
Das sind Zucker die durch den Körper schnell und einfach aufgenommen und verdaut werden. Die Kohlenhydrate werden in den Zellen als schnelle Energiequellen genutzt. Die Blutzellen können sich zum Beispiel nur mit dieser Energiequelle ernähren. Wenn die Kohlenhydrate nicht genutzt werden, können sie als Glycogen in der Leber oder den Muskeln gespeichert werden. Einge Beispiele von Quellen: Zucker und Getreidekörner.
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2. Eiweiße:
Eiweiße sind die Bausteine des Körpers. Wir kennen pflanzliche und tierische Eiweiße. Beim Verarbeiten der Eiweiße durch den Körper wird Ammoniak freigesetzt. Die Eiweiße im Körper sorgen für einige wichtige Körperfunktionen. Einige Beispiele pflanzlicher Eiweiße sind: Getreidekörner und Fasern von Pflanzen. Einige Beispiele tierischer Eiweiße sind: Fischmehl und Abfälle aus der Fleischindustrie.
3. Fette:
Fette kennen wir von sowohl pflanzlicher als auch von tierischer Herkunft. Die pflanzlichen Fette sind nicht nur viel einfacher zu verdauen, sondern auch viel gesünder als tierische Fette. Fette im Körper haben die gleiche Aufgabe wie Kohlenhydrate. Auch sie liefern Energie. Die Verbrennung ist langsamer, aber der Wirkungsgrad ist viel höher. Ist das Verhältnis zwischen Fett und Kohlenhydrat nicht so, wie es sein soll, kann die Krankheit "Leberverfettung" auftreten. Folge dieser Krankheit ist, dass die Leber ihre Wirkung verliert. Beispiele pflanzlicher Fette sind: Maisöl, Sojaöl, Olivenöl und Margarine. Tierische Fette sind z.B.: Butter und Fischöl.
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4. Vitamine:
Vitamine sind anorganische Bestandteile, die lebenswichtig sind. Fische sind nicht in der Lage, diese Bestandteile vollständig selbst herzustellen und müssen diese also immer mit dem Futter aufnehmen. Wir kennen fettlösliche Vitamine (A, D, E, K) und nicht fettlösliche Vitamine (B, C, F, H).
Die Funktion der Vitamine ist wie folgt:
Vitamin A: Hilft beim Wahrnehmen von Bildern (Augen), Bildung des Geschlechtshormons und schützt die Haut.
Vitamin B: Hilft beim Abbau von Kohlenhydraten, hat Einfluß auf die Schilddrüse und hilft beim Funktionieren des Nervensystems.
Vitamin C: Hilft bei der Pufferung, schützt gegen den Abbau anderer Vitamine, sorgt für die Stabilität der Blutgefäße und Zellmembranen.
Vitamin D: Hilft beim Stoffwechsel von Kalzium und Phosphat (Knochenbildung)
Vitamin E: Ist ein Anti-Oxidant und verhindert, dass eine Kettenreaktion in der Zelle entsteht, die diese zerstört.
Vitamin F: Hilft beim Metabolismus von Fetten.
Vitamin H: Hilft den Enzymen beim CO²-Stoffwechsel.
Vitamin K: Hat eine wichtige Rolle bei der Blutgerinnung.
5. Mineralien:
Mineralien spielen eine wichtige Rolle u.a. bei Zahn- und Knochenbildung, dem Atmen und dem Produzieren von Hämoglobin und dem allgemeinen Stoffwechsel. Die wichtigsten Stoffe sind: Kalzium, Phosphat, Magnesium, Fluor, Eisen, Kupfer, Natrium und Chlor.
Bei speziellen Arten wie z.B. algenfressenden Welsen und Schmerlen, Aufwuchsfressern (afrik. Barsche) oder auch der meisten Lebendgebärenden muß zudem beachtet werden das der Schwerpunkt der Ernährung auf Algen- und Pflanzenanteilen liegt. Hier sollte so wenig wie möglich an tierischen Fetten und Erzeugnissen im Futter enthalten sein!!!

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