Ein Dachs bei Fish and More
Strom + Wärmeenergie wird fortan selbst erzeugt.
Im Aquaristik- und Gartenteichfachmarkt Fish and More in Mudersbach setzt man nun auf die sicherlich fortschrittlichste und vor allem wirtschaftlichste Weise der Wärme-Erzeugung. Die stetig steigenden Heizkosten und auch insbesondere die Stromkosten hat den Geschäftsführer Markus Gerhardus dazu bewogen, auf ein effizienteres Heizungssystem, den Dachs, umzustellen. Hier hatte sich dessen Vater Hans Georg Gerhardus (Dipl. Ing. Elektrotechnik) in den letzten Jahren bereits gründlich nach alternativen Möglichkeiten, teilweise an der Quelle bei seinen Kunden aus der Elektro- und Maschinenindustrie stetig informiert.
Der Wunsch auf ein BHKW (Blockheizkraftwerk) irgendwann umzustellen, bestand schon länger. Da aber diese Systeme zunächst nur für sehr große Objekte entwickelt worden sind und kleinere Systeme noch nicht ausgereift waren, musste lange gesucht werden.Der Nutzen der BHKW`s - die Wärme und Strom gleichzeitig erzeugen, war Fish and More durch den guten Kontakt zur Industrie durch Gerhardus sen. schon lange bekannt, so dass bis jetzt gewartet und erfolgreich umgestellt wurde.
Die Firma EDL & HV Freischlad GbR in 35708 Haiger lieferte den Dachs (BHKW) sowie zusätzlich die Holzvergaser-Einheit. Mit der Heizung nicht nur Wärme zu erzeugen, sondern auch Strom und das Ganze mit einem legendären Motor aus dem Hause Fichtel & Sachs, war das was lange Jahre gesucht wurde.Die noch intakte Öl-Heizungsanlage wurde ersetzt durch einen Gas – Dachs mit 14,5 KW thermische Leistung und 5,5 KW elektrischer Leistung. Als Spitzenlastkessel der die Spitzenleistung im Winter abdeckt wurde ein Holzkessel noch dazugestellt. Der Heizölverbrauch bei Fish and More von bis zu 15.000 Liter im Jahr war enorm. Fortan wird etwa von Frühjahr bis Herbst die benötigte Heizlast zu 100 % mit dem System Dachs SE Plus abgedeckt.
In den kalten Monaten wird zur Unterstützung die zusätzlich installierte Holzvergaser-Einheit in Betrieb genommen. Hier wird das Holz mit größtmöglichem Energiegewinn „vergast“. Wenn in späterer Zeit kein Holz mehr geschürt werden kann, besteht die Möglichkeit im Pufferspeicher vom Dachs eine 20 KW Gas-Brennwertherme als Spitzenlasttherme einzubauen.
Mit dem Dachs wird mit der Abwärme aus der Stromerzeugung das gesamte Objekt fast heizkostenfrei betrieben! Der Dachs war für die Betreiber Gerhardus eine ökonomische und ökologische Notwendigkeit um von den immer steigenden Energiekosten herunterzukommen und auch ein Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Sofern der Strom nicht komplett selbst verbraucht wird, geht dieser gegen Bezahlung in das örtliche Stromnetz.
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